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Selbstbehandlung chronischer Schmerzen
Die Selbstbehandlung chronischer Schmerzen erfolgt mit Schmerzmedikamenten, pflanzlichen Mitteln, Wärme-/Kältetherapie oder Massagen.
Chronische Schmerzen

Selbstbehandlung chronischer Schmerzen

Die Behandlung chronischer Schmerzen richtet sich wesentlich nach der Ursache, z. B. eine Krebserkrankung, ein eingeklemmter Nerv oder eine Entzündung. Lässt sich die Ursache nicht beheben oder ist sie unbekannt, kommen vorwiegend Schmerzmittel zum Einsatz. Bevor man Schmerzmittel nimmt, sollte man grundsätzlich einen Arzt zu Rate ziehen.

Sind die Schmerzen nicht sehr stark ausgeprägt, kann man unterstützend mit pflanzlichen Mitteln Linderung erreichen. Die folgenden Pflanzen enthalten Wirkstoffe, die Entzündungen hemmen:

  • Weidenrinde
  • Teufelskralle
  • Pestwurz
  • Brennnesselblätter

Zudem kann eine Wärmetherapie die Durchblutung des schmerzenden Körperbereichs anregen. Außerdem unterstützt sie den Vorgang, dass Substanzen, die einer Entzündung förderlich sind, abtransportiert werden. Wärme macht Muskeln lockerer und das Bindegewebe wird elastischer. Dies kann bei Schmerzen guttun. Angewendet werden meist warme Umschläge bzw. Wickel oder warme Bäder, Infrarotlicht oder ein Besuch der Sauna.

Kälte kann Entzündungen mindern. Dies nutzt man z. B. bei einer Stauchung oder einer Zerrung. Wenn man eine Muskelverspannung hat und diese zu Schmerzen an den Muskeln führt, kann man zunächst ein Kältespray anwenden. Das Kältespray macht den betroffenen Muskelbereich schmerzunempfindlich. Dann wird der Muskelbereich gegen die Zugrichtung gedehnt. Anschließend sollte eine Wärmetherapie erfolgen, die die Muskeln lockert.

Auch eine Massage kann wohltuend sein und Verspannungen der Muskeln lockern. Auch das Bindegewebe wird so elastischer. Man sollte Massagen bei Menschen mit einer Störung der Blutgerinnung oder einer frischen Verletzung nicht vornehmen.

 

Führen diese Maßnahmen zu keiner Linderung der Schmerzen, wird eine stationäre Behandlung empfohlen.